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1
Bahnhof Neckarsulm Nord

Mit dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017 wurden folgende Verbesserungen für die Fahrgäste umgesetzt:

  • Eine neue tägliche Spätverbindung mit dem RE 19321 Sinsheim (23:12 Uhr) – Heilbronn (0:00 Uhr) mit Halt in Neckarsulm Nord um 23:51 Uhr
  • Zusätzlicher Halt in Neckarsulm Nord um 6:42 Uhr (RB 19103, Mosbach-Neckarelz (6:16 Uhr) – Stuttgart (7:43 Uhr))
  • Zusätzlicher Halt in Neckarsulm Nord um 15:19 Uhr (RB 19131, Osterburken (14:36 Uhr) – Stuttgart (16:16 Uhr))
  • Zusätzlicher Halt in Neckarsulm Nord um 21:53 Uhr (RE 19315, Mannheim (20:44 Uhr) – Heilbronn (22:01 Uhr))
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2
Zusätzliches tägliches Zugpaar

Das Verkehrsministerium, die NVBW und die AVG stellen seit Dezember 2017 ein zusätzliches tägliches Zugpaar der Linie S 42 vom Bahnhof Neckarsulm (ab 22.44 Uhr) zum Bahnhof Sinsheim (an 23.23 Uhr) und zurück zum Hauptbahnhof Heilbronn am späten Abend unter anderem für die Audi-Schichtarbeiter bereit.

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3
Stundentakt der Linie S 42, Angebotsausweitung der Linie S 41

Die Stadtbahnlinie S 42 (Heilbronn Hbf – Bad Rappenau Bf – Sinsheim Hbf) verkehrt seit Dezember 2018 im Ein-Stunden-Takt (anstelle des Zwei-Stunden-Takts).

Das Angebot für die Stadtbahnlinie S 41 (Heilbronn Hbf - Mosbach Bf) konnte seit Dezember 2018 durch mehrere Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel Taktlückenschluss, zusätzliche Spätverbindung, Kapazitätsausweitung verbessert werden.

Zur Taktverdichtung verkehren seit Dezember 2019 drei zusätzliche Verbindungen (RB/RE Abellio) am späten Nachmittag zwischen Heilbronn und Mosbach-Neckarelz.

Kosten wurden jeweils zwischen dem Land, den Landkreisen und den Kommunen aufgeteilt.

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4
Bevorrechtigung für den ÖPNV in der Innenstadt Heilbronn

Mit Hilfe einer verbesserten Infrastruktur sollen durch die Stadt sowie die Stadtwerke Heilbronn eine Optimierung der Bevorrechtigung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Heilbronner Innenstadt an der Ausfahrt Haltestelle Theater in Fahrtrichtung Haltestelle Harmonie umgesetzt werden. Hierfür ist eine zusätzliche Induktionsschleife an der vorhandenen Lichtsignalanlage vorzusehen. Die Maßnahme ist inzwischen umgesetzt.

Darüber hinaus wurde ein Fördermittelantrag zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme bewilligt. Das Förderprojekt wurde im Januar 2022 mit folgenden Maßnahmen abgeschlossen:

•    Aufrüstung der Busse mit digitalem Funk
•    Schwachstellenbetrachtung
•    Verbesserungen der Lichtsignalanlagen-Schaltungen

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5
Frankenbahn: Verbesserung des Angebotes Lauda – Würzburg

Die Regionalbahn Lauda – Würzburg verkehrt seit Dezember 2018 im Ein-Stunden-Takt (anstelle eines Zwei-Stunden-Takts).

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6
Frankenbahn: Verbesserung des Angebotes Stuttgart – Würzburg

Die Verdichtung auf einen Stundentakt der RB-Linie Lauda-Würzburg ist seit Dezember 2018 umgesetzt. Seit 15. Dezember 2019 wurde der Stundentakt von Würzburg bis Osterburken verlängert. Diese Ausweitung des Stundentaktes ist in Abhängigkeit der Nutzerzahlen vorerst für drei Jahre angesetzt.

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7
Bahnhof Züttlingen

Das Verkehrsministerium, der Landkreis Heilbronn, die Deutsche Bahn und die Stadt Möckmühl haben einen neuen Außenbahnsteig am Bahnhof Züttlingen errichtet sowie den bestehenden Bahnsteig modernisiert. Die Maßnahme wurde im Dezember 2017 fertiggestellt.

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8
Bahnhof Möckmühl

Der Bahnhof ist seit Dezember 2019 barrierefrei. Die Umbauarbeiten dauerten rund 10 Monate und kosteten rund 11 Millionen Euro, die sich der Bund, die Deutsche Bahn, das Land Baden-Württemberg, der Landkreis Heilbronn und die Stadt Möckmühl teilen.

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9
Anheben der Streckengeschwindigkeit auf drei Streckenabschnitten

In den Streckenabschnitten Boxberg – Eubigheim sowie Möckmühl – Osterburken wurden durch die DB Netz AG (Regionalbereich Südwest) bereits im Oktober 2016 Überhöhungsmaßnahmen zur Anhebung der Streckengeschwindigkeit umgesetzt

Der Streckenabschnitt Bad Friedrichshall – Möckmühl wurde im Rahmen der Gleiserneuerungsmaßnahmen im Mai 2018 umgesetzt.

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10
Modernisierung des Bahnhofs Heilbronn

Der Bahnhof wurde im Rahmen des Bahnhofsmodernisierungsprogrammes Baden-Württemberg umfassend modernisiert und im April 2019 eingeweiht.

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11
Erneuerung technischer Bahn­übergangs­sicherungs­anlagen

I) Erneuerung von drei Bahnübergängen im Bereich von Herbolzheim
Der Planungsbereich umfasst neben der Erneuerung der Bahnübergangssignaltechnik mit Gleistieferlegung (zuständig DB Netz AG) auch die Ertüchtigung der Jagstbrücke Neudenau-Herbolzheim i.Z.d. L 1096 (zuständig Straßenbauverwaltung).
Nach Fertigstellung der aktuellen Variantenuntersuchung der Jagstbrücke hinsichtlich eines Ersatzneubaus/ Brückenertüchtigung in der 2. Jahreshälfte 2022 kann auf dieser Grundlage das weitere Vorgehen zwischen DB Netz AG, Land und Stadt Neudenau abgestimmt und eine Planungsvereinbarung geschlossen werden. Die Stadt Neudenau plant in dem Zuge eine ca. 5m parallel verlaufende eigenständige Fuß- und Radwegbrücke als Provisorium für die Rettungsfahrzeuge und als dauerhafte Lösung für die Fußgänger und Radfahrer.
Die Umbaumaßnahmen am Bahnübergang beabsichtigt die Bahn für 2022 und 2024. Das Land plant die baulichen Änderungen an der Landesstraße L 1096 einschließlich der Jagstbrücke mit dem Ziel einer Fertigstellung im Jahr 2030.

II) Bahnübergang Neudenau
Der umzubauende Bahnübergang befindet sich direkt am Knotenpunkt L 1096 / L 720 / Gemeindestraße. Der Knotenpunkt soll zudem zu einem Kreisverkehrsplatz mit Ampelanlage umgebaut werden. Der Umbau wird zusammen mit der Baumaßnahme der DB Netz am Bahnübergang bis Ende 2022 umgesetzt.
Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Langsamfahrstelle in diesem Bereich der Frankenbahn (aktuell: 40 km/h) entfallen kann.

 

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12
Erneuerung Tunnel Wittighausen

Der Tunnel wurde grundlegend erneuert und ist seit Januar 2020 wieder befahrbar.

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13.1
Maßnahmen zur Pünktlichkeitssteigerung der Bahn: Gleisbelegung Mosbach-Neckarelz

Die Züge der AVG (Stadtbahn) und der S-Bahn Rhein-Neckar überkreuzen sich im Bereich der Ausfahrt aus dem Bahnhof, was zu Verzögerungen führt. Der Testlauf für den Fahrplan 2020 ergab, dass die S-Bahn Richtung Mosbach eine Minute später in den Bahnhof einfährt und so kein Anschluss mit der Stadtbahn möglich ist. Durch eine fahrplantechnische Maßnahme konnte die Ankunfts- und Abfahrtszeit angepasst werden, sodass ein bahnsteiggleicher Übergang möglich ist.

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13.2
Maßnahmen zur Pünktlichkeitssteigerung der Bahn: Blockverdichtung

Zur Steigerung der Pünktlichkeit werden durch VM, NVBW sowie DB Netz AG Blockverdichtungen untersucht für die Strecken:

  • Neckarsulm Bf - Bad Friedrichshall Hbf (S 41, S 42):
    Für die Strecke Neckarsulm Bf - Bad Friedrichshall Hbf wurde nach Abschluss der Machbarkeitsstudie eine Betriebsprogrammstudie beauftragt. Diese steht im Zusammenhang mit dem Neubau des Haltepunkts Bad Friedrichshall Süd und wird in Maßnahme Z36 behandelt.
     
  • Bad Wimpfen Bf - Bad Rappenau Bf (S 42) und Bad Rappenau Bf - Grombach (S 42):
    Durch die Umstellung auf ein neues Fahrplankonzept auf der Elsenztalbahn ab Dezember 2022 sind keine Überholungen der Stadtbahnlinie S 42 durch den RE 10 in Bad Rappenau vorgesehen. Damit entfallen die langen Standzeiten in Bad Rappenau, die Untersuchung einer Blockverdichtung ist damit nicht mehr notwendig.
     
  • Bad Friedrichshall - Osterburken: aktuell keine betriebliche Notwendigkeit, da ausreichend Kapazitäten

Der Gesamtzusammenhang (Planungen zur Reaktivierung und Verlängerung der Krebsbachtalbahn sowie eine Reaktivierung der Zabergäubahn) wird bei den weiteren Planungen berücksichtigt.

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Z36
Haltepunkt Kochendorf-Süd

Der geplante neue Haltepunkt Kochendorf Süd der Stadtbahn Nord soll insbesondere die ÖPNV-Anbindung des künftigen Sondergebietes „Obere Fundel“ ermöglichen.

Eine fahrplantechnische Untersuchung ergab, dass eine Bedienung des Haltepunkts mit allen Stadtbahnlinien aufgrund der hohen Belastung des Streckenabschnitts nur mit Infrastrukturausbaumaßnahmen möglich ist.

Eine erste Umsetzungsstufe umfasst folgende Maßnahmen:

  • Neubau Haltepunkt
  • Blockverdichtung
  • Verbindungsgleis im Bahnhof Neckarsulm

Für diese erste Umsetzungsstufe wird eine Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz – LGVFG angestrebt.

Im Zuge dieses Vorhabens soll auch eine Fuß- und Radwegbrücke über die B27 mit Zugang zu den Bahnsteigen und Zuwegung zum neuen Gewerbegebiet entstehen. Die Maßnahme wurde für das LGVFG-Förderprogramm sowie das Sonderprogramm Stadt & Land des Bundes angemeldet.

Die Planungen in diesem Zusammenhang laufen derzeit. Die Fertigstellung ist für 2025 anvisiert.

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Z38
Verbesserung Barrierefreiheit im Bahnhof Mosbach-Neckarelz

Derzeit haben die Züge der S-Bahn Rhein-Neckar und die der Stadtbahnen und des Regionalexpresses unterschiedliche Einstiegshöhen. 
In einer Machbarkeitsstudie wurde 2020 die Machbarkeit eines Kombibahnhaltes für unterschiedliche Einstiegshöhen untersucht. Dies würde eine Verlängerung des Bahnsteigs in nördlicher Richtung bedeuten, ist jedoch kostenintensiv.
Auf Grund der voraussichtlich hohen Investitionskosten werden neben dem Umbau des Bahnsteigs nun auch weitere Lösungen zur Herstellung der Barrierefreiheit erarbeitet und untersucht.

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14
AUDI AG

Audi betreibt seit 2012 ein umfassendes betriebliches Mobilitätsmanagement am Standort Neckarsulm und trägt damit auch in Zukunft aktiv zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Region bei.

Am Standort Neckarsulm werden eine ganze Reihe von Maßnahmen vorangebracht. Im Öffentlicher Nahverkehr werden von Audi Jobtickets, Halbjahrestickets und DB-Job-Tickets gefördert, die Einführung eines digitalen Jobtickets ist in Planung. Linienbusse fahren direkt an die Werksgrenze, die überdies mit zwei S-Bahnhaltestellen direkt an den Nahverkehr angebunden ist.

Audi fördert aktiv Fahrgemeinschaften, organisiert über eigene Community im Intranet oder auf Privatbasis. Im werksinternen Verkehr werden Shuttle-Busse und Bustransfers zu den Werksaußenstellen eingesetzt. Den Mitarbeitern stehen mehr als 2.500 Werksfahrräder auf dem Werksgelände zur Verfügung und Fahrradpendler können rund 1.000 Zweiradstellplätze direkt an den Werkstoren nutzen. Ein Jobbike-Angebot für Mitarbeitende ist kurz vor der Umsetzung.

Mit Informationsveranstaltungen und verschiedenen Aktionstagen rund um das Thema Mobilität werden Mitarbeitern Anreize geboten, auf klimafreundliche Möglichkeiten umzusteigen, z.B. Teilnahme am Stadtradeln/ Aktion des Klimabündnisses. Mit dem Ziel einer wachsenden nachhaltigen Mobilität werden Elektrofahrzeuge und Hybridfahrzeuge für Führungskräfte und im Mitarbeiter-Carpool eingesetzt, mehr als 300 werksinterne und öffentliche Ladesäulen auf den Mitarbeiterparkplätzen und beim Audi Forum eingerichtet und beim Einsatz von Sonderfahrzeugen auf biogasbetriebene LKWs, elektrische Zugmaschinen und grüne Züge in der Logistik umgestellt.

Die betriebliche Reisetätigkeit konnte durch Ausbau der internen Kommunikationstechnik deutlich reduziert werden.

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15
Schwarz Gruppe

Als einer der größten Arbeitgeber in der Region Heilbronn unterstützt die Schwarz Gruppe die Fortführung des Mobilitätspakts. Ziel ist, die Infrastruktur in der Region nachhaltig zu verbessern und den Mobilitätswandel voranzutreiben. Dabei entwickelt die Schwarz Gruppe, die ihren Schwerpunkt auf das Thema Mitarbeitermobilität gelegt hat, zukunftsträchtige und innovative Lösungen für eine vernetzte, klimaneutrale Mobilität. „readyforgreen“ heißt das seit fünf Jahren bestehende ganzheitliche Konzept, das die gesamte Bandbreite alternativer Verkehrsträger vom klassischen Fahrrad bis hin zum autonomen Shuttle umfasst. Weitere alternative Mobilitätsangebote wie die Bereitstellung der Mitfahr-App „twogo“, dem Jobticket, von Shuttle-Bus-Systemen, Fahrrädern, E-Bikes und E-Scootern werden permanent getestet und weiterentwickelt. Hinzu kommen die kontinuierliche Umstellung des Fuhrparks auf E-Antrieb und die Installation von Ladestationen in Mitarbeiter-Tiefgaragen und -Parkhäusern. Regelmäßige Aktivierungsmaßnahmen begleiten das betriebliche Mobilitätsmanagement. So beteiligt sich die Schwarz Gruppe seit Jahren am Stadtradeln, führte Bike-to-Work-Wochen und eine Mitarbeiter-Befragung durch. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Erarbeitung weiterer nachhaltiger Mobilitätslösungen. Beispielsweise wird für Mitarbeiter ein vergünstigter Fahrradkauf angeboten. Grundsätzlich werden für die verschiedenen Standorte der Schwarz Gruppe in der Region spezifische Angebote konzipiert. In Bad Wimpfen verkehrt ein autonomer Shuttle, der die Mitarbeiter vom Bahnhof zur Hauptverwaltung der Lidl Dienstleistung bringt. Am dortigen Bahnhof sind ein Wartehäuschen für Shuttlebusse und überdachte Fahrradabstellplätze errichtet worden. Für den Schwarz-Projekt-Campus in Bad Friedrichshall ist unter anderem eine neue S-Bahn-Haltestelle geplant. Weitere Informationen finden Sie hier.

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16
6-streifiger Ausbau der A 6

Die A 6 stellt die Hauptverkehrsachse im Bereich Heilbronn/Neckarsulm dar. Das aktuelle Großprojekt „6-streifiger Ausbau der A 6 zwischen AS Wiesloch/Rauenberg und AK Weinsberg“ liegt im Zeitplan. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für Mitte 2022 vorgesehen.

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18
L 1100, 2-bahniger Ausbau HN-Neckargartach – AS HN/Untereisesheim

Die Verkehrsachse L 1100 gewinnt durch den Bau der Nordumfahrung Frankenbach/ Neckargartach weiter an Bedeutung. Aus diesem Grund ist für die L 1100 im Streckenabschnitt zwischen der K 9560 und der K 9562 auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern ein zusätzlicher Fahrstreifen pro Richtung erforderlich. Die Maßnahme wird von der Stadt Heilbronn zusammen mit der Nordumfahrung Frankenbach/ Neckargartach (Maßnahme 19) geplant und das Baurecht wird über ein gemeinsames Planfeststellungsverfahren erlangt. Das Planfeststellungsverfahren wurde eingeleitet.

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19
Nordumfahrung Frankenbach/ Neckargartach

Mit der nördlichen Umfahrung der Ortsdurchfahrten von Frankenbach und Neckargartach werden die beiden Stadtteile vom Durchgangsverkehr entlastet sowie eine Verbindung zwischen der B39 und der L1100 hergestellt. In diesem Zuge werden auch der Industriepark Böllinger Höfe (inklusive dessen geplante Erweiterung) sowie das geplante Gewerbegebiet Steinäcker an das übergeordnete Straßennetz angeschlossen. Das Baurecht für dieses Bauvorhaben sowie der 2-bahnige Ausbau Heilbronn-Neckargartach – AS Heilbronn/ Untereisesheim (L 1100) wird über ein gemeinsames Planfeststellungsverfahren erlangt. Das Planfeststellungsverfahren wurde eingeleitet.

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20
L 1101, Wehr- und Kanalbrücke

Die Wehr- und Kanalbrücke hat eine wichtige Verkehrsfunktion, insbesondere für die Audi-Werke und weitere Betriebe als auch für den Öffentlichen Nahverkehr. Aufgrund festgestellter Risse in einem der Bogentragwerke steht die Brücke auf Anordnung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) nur noch eingeschränkt für den Verkehr zur Verfügung. Zur Wiederherstellung der Verkehrsfunktion wurde eine dreistufige Vorgehensweise unter den beteiligten Akteuren vereinbart.
Nach rechnerischer Überprüfung konnte ab Montag, 25.10.2021 der Verkehr stadtauswärts wieder für 40 to freigegeben werden. Stadteinwärts muss die Beschränkung auf 3,5 to aufrechterhalten werden. Dabei handelt es sich um eine eingeschränkte Freigabe, die bei Verschlechterungen des Bauwerkszustandes auch kurzfristig wieder zurückgenommen werden muss.

Parallel dazu wurde von der WSV eine Machbarkeitsstudie für die bauliche Ertüchtigung des Bauwerkes beauftragt, so dass das Bauwerk wieder uneingeschränkt dem Verkehr zur Verfügung steht (für 10 – 15 Jahre). 
Die Durchführung von Verstärkungsmaßnahmen soll 2022 beginnen und bis Ende 2023 abgeschlossen werden. Danach kann der Verkehr bis 40 to in beiden Fahrtrichtungen wieder freigegeben werden. 

Angesichts des Alters der Bestandsbrücke ist trotz der Ertüchtigung der Brückenanlage mit einer verkürzten Restlebensdauer zu rechnen. Daher sollen die Planungen für einen Ersatzneubau bereits aufgenommen werden. Hierfür wurde bereits im Februar 2022 durch das Regierungspräsidium Stuttgart eine Machbarkeitsstudie beauftragt. Die Ergebnisse werden in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

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21
Knotenpunkte im Zuge der L 1101

Die Knotenpunkte im Zuge der L 1101 liegen an bzw. über ihrer Leistungsgrenze. Dabei sind folgende drei Knotenpunkte maßgeblich für die Verkehrsprobleme bzw. Rückstausituationen im Zuge der L 1101 verantwortlich und beeinflussen die benachbarten Knotenpunkte:
•    L 1101 (Rötelstraße)/ L 1101 (Wilhelm-Herz-Straße)/ Heilbronner Straße
•    L 1101 (Wilhelm-Herz-Straße)/ Friedrich-Gauss-Straße/ Werner-Heisenberg-Straße
•    L 1101 (Wilhelm-Herz-Straße)/ L 1101/ Binswanger Straße
Es wird derzeit nach Möglichkeiten zur Verkehrsentlastung gesucht.

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22
Ausbau der L 1101 (Südtangente) im Bereich der Brücke A 6/L 1101

Die L 1101 führt bislang mit je einer Spur unter der A 6 hindurch. Dies betrifft den Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt (KP) L 1101 Wilhelm-Herz-Straße/ Bechtle Platz und dem KP L 1101 Wilhelm-Herz-Straße/ Konrad-Zuse-Straße. Der 6-streifige Ausbau der A 6 (Maßnahme Nr. 16) umfasst einen Ersatzneubau der Brücke A6/ L1101. Dann kann die L1101 mit vier Fahrsteifen unter der A 6 hindurchgeführt werden. Hierzu soll am KP L 1101/ Konrad-Zuse-Straße an dem 4-streifigen Straßenquerschnitt angeschlossen und der 4-streifige Straßenquerschnitt dann auf einer Länge von 200m weiter in Richtung Süd-Westen bis zum KP L 1101/ Bechtle Platz geführt werden. Aktuell laufen dazu die Planungen.

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23
Erschließung Bad Wimpfen

Die Verbesserung der Erschließung der Stadt Bad Wimpfen wird in die weiteren Überlegungen im Rahmen des Mobilitätskonzeptes für den Wirtschaftsraum Heilbronn – Neckarsulm mit einbezogen.

Aktuell laufen Planungen für die Tangente bzw. Teilumgehung Bad Wimpfen zwischen der L 530 und K 2040. Begleitend und ergänzend wird ein integriertes Mobilitätskonzept mit Bürgerbeteiligung für Bad Wimpfen erstellt.

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24
Lichtsignalanlage am Knotenpunkt L 1100 / L 1101 (nicht dargestellt)

Umrüstung und Umprogrammierung der Lichtsignalanlagen an den Rampenfußpunkten der Anschlussstelle Untereisesheim (A 6). Die Umsetzung ist bereits erfolgt.

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25
Amorbachknoten B 27/ L 1095/ K 2116

Der Knotenpunkt B 27/ L 1095/ K 2116, der sogenannte Amorbachknoten, weist in den Berufsverkehrsspitzenzeiten deutliche Rückstaus auf. Der Landkreis Heilbronn hat im Dezember 2017 eine Umprogrammierung der Lichtsignalanlage am Knotenpunkt vorgenommen. Seitdem erhalten zum mittäglichen Schichtwechsel der Firma AUDI AG die Linksabbieger von der Firma AUDI AG in Richtung Amorbach/ Neuenstadt eine längere Freigabezeit. Aktuelle Beobachtungen am Knotenpunkt zeigen, dass der Knotenpunkt - trotz der Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen durch die Umprogrammierung - insbesondere in den Berufsverkehrsspitzenzeiten weiterhin leistungskritisch ist. Eine Verbesserung der Verkehrsqualität ist demnach nur durch bauliche Maßnahmen zu erreichen.

Aktuell hat das Regierungspräsidium im Frühjahr 2022 am „Amorbachknoten“ als Sofortmaßnahme die Rechts- und Linksabbiegespur auf der Rampe der B 27 verlängert. Es werden derzeit weitere Untersuchungen für ergänzende Qualitätsverbesserungen durchgeführt.

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26
Knotenpunkte L 1100/ L 1101/ Brückenstraße

Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Landkreis Heilbronn haben gemeinsam ein 2-streifiges Einbiegen von der L 1101 in die L 1100 umgesetzt. Die Maßnahme wurde im September 2018 abgeschlossen.

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27
Knotenpunkt L 1100/ Wimpfener Straße

Die Stadt Heilbronn hat im Jahr 2017 Verbesserungsmaßnahmen im Umfeld des Knotenpunktes L 1100/ Wimpfener Straße durchgeführt. Dabei wurde ein zusätzlicher Fahrstreifen im Bereich des ehemaligen Tierheims angelegt. Der in Richtung Biberach verlaufende Fahrstreifen wurde in die noch unbebaute Fläche des ehemaligen Tierheimes verschoben. Die bestehenden zwei Fahrstreifen sind nun in eine getrennte Linksabbiegespur sowie Geradeausspur ummarkiert, so dass der Verkehrsfluss in Richtung Heilbronn verbessert wird.

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28
Zusätzliche Geradeausspur im Zuge L 1100

Die Planungen zum 2-bahnigen Ausbau der L 1100 enden südlich des Knotenpunktes L 1100 (Neckartalstraße)/ Wimpfener Straße. Im weiteren Verlauf der L 1100 in Richtung Norden bis zur Verknüpfung der L 1100 mit der L 1101 liegen fünf weitere Knotenpunkte, die nicht ausreichend leistungsfähig sind. Nur durch den Bau eines durchgehenden Geradeausstreifens in Nord-Süd-Richtung können sie ausreichend leistungsfähig werden. Darüber hinaus ist beim Knotenpunkt L 1100 (Neckartalstraße)/ L 1101 (Brückenstraße)/ Brückenstraße im nördlichen Ast ein zusätzlicher Geradeausfahrstreifen sowie im östlichen Ast ein zusätzlicher Linksabbieger erforderlich. Die Planungen hierzu laufen.

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29
Knotenpunkt Wehrbrücke L 1101/ K 2000/ Gemeindestraße

Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit dieses staugefährdeten Bereiches ist der Ausbau des Knotenpunktes L 1101 (Brückenstraße) / L 1101 (Kanalstraße)/ K 2000/ Gemeindestraße vorgesehen. Als Sofortmaßnahme wurde im nördlichen Bereich des Knotenpunktes der Rechtsabbiegestreifen Richtung Wehr-und Kanalbrücke bereits verlängert. Durch diese Verlängerung des Rechtsabbiegestreifens bilden sich beim Geradeausverkehr weniger Rückstaus.

Die Planung zur Verlegung der Zufahrt zum Busbahnhof im südlichen Bereich mit den daran anknüpfenden Umbauarbeiten steht in direktem Zusammenhang mit den Ersatzneubauplanungen der Wehr- und Kanalbrücke (Maßnahme Nr 20).

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Z32
B 27, 4-streifiger Ausbau zwischen A 6 (AS Neckarsulm) und B 27/L 1095

Durch den Ausbau der B 27 sollen Kapazitätsengpässe abgebaut und dadurch die Verkehrssicherheit erhöht werden. Vom Regierungspräsidium Stuttgart wurde eine Machbarkeitsstudie für den 4-streifigen Ausbau beauftragt. Neben der technischen Machbarkeit steht in diesem Zusammenhang vor allem das Thema „Bauen unter Verkehr“ im Vordergrund.

Im weiteren Verlauf muss eine Abstimmung mit dem Verkehrsministerium des Landes und dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) herbeigeführt werden. Anschließend werden weitere Planungsschritte eingeleitet.

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Z34
B 27, Ortsdurchfahrt Jagstfeld

Die Ortsdurchfahrt Jagstfeld wird durch den Abbau von Kapazitätsengpässen z.B. durch den höhenfreien Ausbau des Knotenpunktes (B 27 /L 1098/ Gemeindestraße) zu einem Kreisverkehr mit kreuzungsfreier Unterführung der B 27 entlastet. Dadurch erfolgt eine Minderung der Unfallrisiken und Umweltbelastungen. Die Planungen dazu laufen.

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Z35
B 27, Ersatzneubau der Jagstbrücke

Der bauliche Zustand der Jagstbrücke über die Jagst im Zuge der B 27 und Defizite im Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes B 27/ K 2029 machen einen umfassenden Um- bzw. Neubau im dortigen Bereich erforderlich. Der Knotenpunktumbau und der Brückenneubau berücksichtigen auch die zusätzliche Führung eines Geh- und Radweges. Die Planungen dazu laufen.

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Z37
Knotenpunkt B 27/K 2000/K 2117

Am Knotenpunkt im Bereich von Bad Friedrichhall/ Kochendorf kreuzen sich die Bundesstraße 27 mit den Kreisstraßen 2000 und 2117 und die Bahnstrecke Bietigheim-Osterburken. Die sehr eng aufeinander folgenden Kreuzungen beeinflussen sich bereits heute negativ. Dieser Zustand wird verschärft durch die prognostizierte Verkehrszunahme auf der B 27 sowie die in unmittelbarer Nähe vorgesehene Ansiedlung des Schwarz-Projekt-Campus mit insgesamt rund 5.000 Arbeitsplätzen. Ein Ausbau des Knotenpunktes ist daher dringend erforderlich. Die Planungen dazu laufen bereits. Die Fertigstellung ist für 2025 anvisiert.

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30
Radschnellverbindung Bad Wimpfen – Neckarsulm – Heilbronn

Als wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsraums Heilbronn-Neckarsulm streben Land, Landkreis sowie die Städte Heilbronn und Neckarsulm die Umsetzung einer Radschnellverbindung in Nord-Süd-Richtung von Bad Wimpfen über Neckarsulm nach Heilbronn an. Man hat sich zur Aufgabe gemacht, mit dem Ausbau von Radschnellwegen als neue Elemente der Radverkehrsinfrastruktur das Fahrrad auch auf längeren Strecken zu einer attraktiven Alternative zu anderen Verkehrsmitteln zu machen und möglichst viele Menschen zum Umstieg auf das Rad zu motivieren. Der Ausbau von Radschnellwegen ist dabei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität und leistet so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Stauvermeidung. Die Planungen durch das Land für den ersten Bauabschnitt bis Heilbronn – Neckargartach laufen und die Vorplanung ist bereits abgeschlossen. Nach Fertigstellung der sich anschließenden Entwurfsplanung in der 2. Jahreshälfte 2022 steht als nächster Schritt das Planfeststellungsverfahren an.

Die Projektbetreuung für den zweiten Bauabschnitt von Heilbronn-Neckargartach nach Heilbronn-Horkheim wird von der Stadt Heilbronn übernommen. Die Finanzierung übernimmt jeweils das Land.

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31
Anschlüsse an Radschnellverbindung

Das Potenzial der Radschnellverbindung Bad Wimpfen – Heilbronn kann nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn auch leistungsfähige Anschlüsse eingerichtet werden. Diese voranzubringen hat man sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht. Es wurde eine Machbarkeitsstudie zur Anbindung an die Radschnellverbindung des Landes in Form kommunaler Radschnellwege durchgeführt und entsprechende Korridore ermittelt, u.a. die Anbindung von Leingarten/ Schwaigern, Weinsberg/ Obersulm, Lauffen a.N. und Offenau/ Gundelsheim. Die Planungen werden von den Paktpartnern aufgegriffen und vorangebracht.